ESG-Reporting
ESG
Environmental, Social, Governance – drei Dimensionen der Nachhaltigkeit
Was ist ESG?
ESG steht für Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung). Diese drei Dimensionen beschreiben die Nachhaltigkeit eines Unternehmens.
E – Environmental (Umwelt)
- CO2-Emissionen (Scope 1, 2, 3)
- Energieverbrauch, Erneuerbare Energien
- Abfall und Recycling
- Wasser- und Ressourcenverbrauch
S – Social (Soziales)
- Arbeitsbedingungen, Gesundheit und Sicherheit
- Diversität und Chancengleichheit
- Weiterbildung und Entwicklung
- Lieferketten-Transparenz und Menschenrechte
G – Governance (Unternehmensführung)
- Ethik-Code und Compliance
- Transparenz und Berichterstattung
- Vorstandsvergütung und Diversität
- Anti-Korruptions-Maßnahmen
Warum ist ESG wichtig?
ESG wird immer relevanter für KMU – auch wenn ihr (noch) nicht berichtspflichtig seid:
- Lieferanten-Anfragen: Große Kunden fragen nach ESG-Daten (CSRD-Lieferkette)
- Banken/Investoren: ESG-Scores beeinflussen Kreditvergabe
- Arbeitgeberattraktivität: Mitarbeiter schätzen nachhaltige Unternehmen
- Vorbereitung auf CSRD: Ab 250 MA wird ESG-Reporting Pflicht
Beispiel: Müller GmbH
Die Müller GmbH (25 Mitarbeiter, Maschinenbau) erstellt einen ESG-Bericht nach VSME-Standard:
E – Environmental
- CO2-Emissionen: 150 tCO2e pro Jahr (Scope 1+2)
- Energieverbrauch: 200.000 kWh/Jahr, davon 30% erneuerbar
- Abfall: 20 Tonnen Metallabfall (100% recycelt)
S – Social
- Arbeitssicherheit: 0 Arbeitsunfälle im letzten Jahr
- Weiterbildung: Durchschnittlich 20 Stunden pro Mitarbeiter/Jahr
- Diversität: 20% Frauenanteil (Ziel: 30% bis 2027)
G – Governance
- Ethik-Code: Vorhanden und allen Mitarbeitern bekannt
- Transparenz: ESG-Bericht veröffentlicht auf Website
- Compliance: DSGVO, BFSG, AI Act vollständig umgesetzt
Mit easy ESG erstellt die Müller GmbH ihren ESG-Bericht strukturiert und beantwortet Lieferanten-Anfragen schnell.